Samstag, 23. Juli 2011

Großartige neue Songs von Girls und Björk – hören, downloaden und lieb haben!

Die kalifornischen Indie-Pop-Eklektiker von Girls veröffentlichen im September ihr zweites Album "Father, Son, Holy Ghost". Als Appetithappen gibt es bereits jetzt den Song "Vomit", der ganz und gar nicht dazu anregt, sich zu übergeben, sondern ganz im Gegenteil eine wunderbar epische Hymne ist, die sich von einem reduziert intimen Beginn über ein verzerrtes Gitarrensolo bis zum epischen Finale mit Gospelchor steigert. Ein sehr feines Stück Musik, das Lust auf das Album macht. Unterm Video gibt's "Vomit" zum kostenlosen Download. Dieser letzte Satz liest sich seltsam und ich wünschte wirklich, die zwei Herren (!) von Girls hätten einen appetitlicheren Songtitel gewählt.



Girls - Vomit


Die einmalige und unvergleichliche Björk veröffentlicht demnächst ihr neues Werk "Biophilia", das ein interaktives Multimedia-iPodPad-App-iDingsda wird, aber auch in so altmodischen Formaten wie mp3 und auf diesen silbernen Scheiben, die wir uncoolen Leute noch als Datenträger für Musik verwenden, erscheinen wird. Diese Woche nun erschien die App (was auch immer) zu dem Track "Cosmogony" in dem eine wunderbar klingende Björk von Bläsern unterstützt die Entstehung der Welt besingt. Für mich eindeutig das beste Lied der isländischen Sangesfee in diesem Jahrtausend. Unterm Video gibt's "Cosmogony" zum Download!



Björk - Cosmology

Sonntag, 17. Juli 2011

Kurz und gut: "Lavatory - Lovestory" und "Foreign Invaders Welcome Since 795AD"

Die bisher so einsame Putzfrau einer öffentlichen Toilette erhält einen Strauß Blumen. Doch welcher ihrer Kunden ist der geheimnisvolle Kavalier...? Der minimalistisch animierte, russische Kurzfilm "Lavatory - Lovestory" war im Jahr 2009 für einen Oscar nominiert, ist sowohl witzig als auch berührend und macht deutlich, dass es weder für das eine noch für das andere brillante Animation à la Pixar braucht.



Der zweite Kurzfilm heute ist nicht besonders brillant, spielt aber immerhin zum Teil in der Gasse in der ich auch wohne und dem freundlich grüßenden Hauptdarsteller in voller Montur sind wir letztes Wochenende auch begegnet. Das genügt mir absolut als Legitimation um den Film hier zu posten. Ein Wikinger versucht, in Dublins Ausgehviertel Temple Bar Angst und Schrecken zu verbreiten. Doch er ist viele hundert Jahre zu spät dran...